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Fanggebietskennzeichnung von Meeresfischen wird genauer!
Nach elf Monaten intensiver Gespräche mit Experten aus der Fischereiforschung und der Fischwirtschaft veröffentlicht der Bundesverband eine Liste mit genaueren Fanggebietsangaben für die in Deutschland am meisten verkauften Seefischarten (http://www.fischverband.de ).
„Mit der Vorstellung der Fanggebietsliste haben wir unser im letzen Jahr formuliertes Ziel erreicht“, erklärt Dr. Peter Dill, Vorsitzender des Bundesverbandes der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels. „Ab heute stehen der Fischwirtschaft und dem Lebensmitteleinzelhandel konkrete Herkunftsangaben zur Verfügung, um eine bestandserhaltende Fischerei zu fördern. Die Unternehmen der Fischindustrie und des Fischgroßhandels können ab jetzt nach noch genaueren Herkunftsangaben international Fisch einkaufen und diese präzisen Informationen an den Lebensmittelhandel und die Verbraucher weitergeben.“
Nachdem Lekkerland bereits einige Bio-Weine gelistet hat, können die Kunden nun erstmalig auch Weine aus Fairem Handel über den Großhändler beziehen. Sie stammen aus Argentinien, dem größten Weinanbauland Südamerikas.
...mehrImmer mehr Privat- und Großverbraucher entscheiden sich für Tiefkühlgemüse und damit gegen die Angebote aus der Gemüseabteilung im Supermarkt oder die Produkte vom Wochenmarkt. Nach einer Marktuntersuchung des Deutschen Tiefkühlinstitutes (dti) in Köln stieg der Pro-Kopf-Verbrauch von Erbsen, Bohnen, Spinat und Co. in der Tiefkühlvariante im vergangenen Jahr auf insgesamt 5,6 Kilo. Vor gut zehn Jahren waren es gerade mal 4,6 Kilo, die pro Kopf der Bevölkerung verzehrt wurden. Vor 15 Jahren lag der Pro-Kopf-Verbrauch noch bei lediglich 4,0 Kilo. Damit gewinnt Tiefkühlgemüse zunehmend Marktanteile.
Am liebsten Gemüse pur
Der Gesamtverbrauch von tiefgekühltem Gemüse kletterte 2007 auf fast 464.000 Tonnen, ermittelte das dti. Besonders beliebt war mit über 255.600 Tonnen naturbelassenes Gemüse. Aber auch bei Gemüsezubereitungen, wie Pfannen- und Buttergemüse, herrschte verstärkte Nachfrage. Hier betrug der Gesamtabsatz nahezu 100.000 Tonnen im vergangenen Jahr. Vom Blatt- und Rahmspinat wurden insgesamt 96.700 Tonnen verbraucht. Tiefgekühlte Kräuter - wie Schnittlauch, Petersilie, Dill und Knoblauch - kamen auf einen Gesamtabsatz von über 11.800 Tonnen.
Umsatzrückgang im LEH real 7%
Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im Juni 2008 nominal 1,2% und real 3,9% weniger um als Juni 2007. Allerdings hatte der Juni 2008 mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Juni 2007. Dieses Ergebnis für den Juni 2008 wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.
Im Vergleich zum Mai 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im Juni 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal und real jeweils um 1,4% niedriger.
Marktwachstum in 2007 von 20 Prozent
Deutschland ist ein Land der Kaffeetrinker. Espresso und Caffè Crema erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Im Jahr 2007 wurde erstmals mehr Espresso aus deutscher Produktion konsumiert als aus Italien importiert. Der Markt für Espresso und Caffè Crema ist im letzten Jahr um 20% gewachsen. Die Markt-Media-Studie "Typologie der Wünsche" fand heraus, dass es deutliche Unterschiede in ganz Deutschland gibt, wenn es um den Genuss von Espresso geht. Diese Studie gehört mit 19.153 Befragten zu den größten Umfragen Deutschlands und wird jährlich vom Burda-Verlag in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post und Microm durchgeführt.
Die repräsentative Studie zeigt, dass vor allem in den größeren deutschen Städten überdurchschnittlich viel Espresso getrunken wird, wie zum Beispiel in Hamburg, Berlin, Hannover und Köln. Grundlagen für die Berechnung sind alle Befragten, die angaben, mindestens einmal pro Woche Espresso zu trinken, sowie die Datenbank Mosaic von Microm, die demographische Daten erhebt. In den südlicheren Großstädten wie München, Stuttgart, Nürnberg und Frankfurt am Main liegt die Anzahl der Espresso-Trinker sogar weit über dem Durchschnitt. "In den letzten Jahren haben insbesondere in den Großstädten Coffee- Shops und moderne Cafés eröffnet. Dort werden vor allem Kaffeegetränke wie Latte Macchiato und Cappuccino getrunken, für die Espresso die Basis ist", erklärt Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer vom Deutschen Kaffeeverband in Hamburg.
Mittlerweile verdient die deutsche Landwirtschaft schon jeden fünften Euro im Export - bald wird es jeder vierte sein. Die Bedeutung des Exports für die Branche wird in der Broschüre "Deutscher Agraraußenhandel 2007" des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit vielen Daten und Grafiken anschaulich dargestellt.
Sie können die neue Broschüre hier herunterladen:
http://www.bmelv.de/cln_045/nn_1086976/SharedDocs/downloads/01-Broschueren/DeutscherAussenhandel2007.html__nnn=true
Besonders stark und auf den Auslandsmärkten konkurrenzfähig ist die deutsche Ernährungsindustrie bei hochwertigen Veredelungserzeugnissen mit hoher Wertschöpfung. Milcherzeugnisse, darunter vor allem Käsespezialitäten, Fleischwaren, insbesondere Schweinefleisch sowie Getreideerzeugnisse und Backwaren sind die wichtigsten Produkte des deutschen Lebensmittelexports.
VMB-Vorsitzender Welzmiller kritisiert Aldi wegen der Butterpreissenkung und erinnert die Handelsketten an ihr Versprechen.
Als Schlag gegen die aufkeimende Hoffnung der Milchbauern nach dem Milchgipfel am 29. Juli 2008 hat der Vorsitzende des Verbandes der Milcherzeuger Bayern e. V., Leonhard Welzmiller, die jüngste Preissenkung bezeichnet, die der Discountriese Aldi Ende letzter Woche bei Deutscher Markenbutter durchgesetzt hat. Kaum waren die warmen Worte des Milchgipfels über die Medien in Umlauf gebracht, wo auch der Handel ein Bekenntnis zur Stärkung der Milchwirtschaft und der Milcherzeuger abgelegt hatte, zeigt Aldi erneut seine brutale Marktmacht. Für die nächsten beiden Monate zahlt Aldi nämlich an die liefernden Molkereien 25 Cent/ kg weniger als bisher und somit nur noch 2,95 Euro/ kg Deutsche Markenbutter. Und damit nicht genug: „Aldi hat bisher seine Verkaufspreise auf dem Niveau von 87 Cent/ 250 g belassen, streicht also die komplette Preisrücknahme auch noch selber ein“, ärgert sich Welzmiller.
Pfandregelung, Qualitätsanspruch und Bequemlichkeit beeinflussen den Getränkeeinkauf
o Sicherheit bei der Rückgabe von Pfandflaschen wichtiges Kriterium beim Getränkeeinkauf
o LEH, Discounter und Winzer sind beim Wein-Einkauf erste Wahl
o Mehr als die Hälfte der Verbraucher kauft Getränke und Lebensmittel in einem Geschäft
Nur etwas mehr als jeder zweite Haushalt kennt sich mit den aktuellen Pfandregelungen bei Getränken gut aus. Fakt ist: Die Verbraucher sind sich in Sachen Pfand oftmals unsicher und dies beeinflusst ihr Einkaufsverhalten. Das zeigen die Ergebnisse einer kürzlich von Nielsen durchgeführten Online-Konsumentenbefragung zum Getränkeverhalten. So kaufen 81 Prozent der Befragten den Großteil ihrer Getränke dort, wo sie die leeren Pfandflaschen auch zurückgeben können. 62 Prozent der Haushalte bevorzugen Getränke bzw. Marken, von denen sie wissen, dass sie ihr Pfandgeld für die leeren Verpackungen in möglichst vielen Geschäften zurückbekommen. Und annähernd 30 Prozent der befragten Konsumenten legen seit der neuen Pfandregelung keine Einweg-Pfandflaschen und Pfanddosen mehr in ihre Einkaufswagen.
Einkaufsbedingungen für Senioren sollen verbessert werden
Um die Einkaufsbedingungen für die Senioren zu verbessern, hat die Verbraucherzentrale zu einem landesweiten Check der Supermärkte mit Hilfe der „Top-Ten-Wunschliste“ der Senioren aufgerufen. Sie ist in jeder Beratungsstelle erhältlich. Auch die Märkte selbst sind eingeladen, sich zu beteiligen – und vor allem natürlich, noch die eine oder andere Sache seniorengerechter zu gestalten; so dürfte die Aufstellung einer Sitzgelegenheit für die meisten machbar sein.
Lebensmittel aus Dosen haben einen vergleichbar hohen Nährwertgehalt wie Gerichte, die nach haushaltsüblichen Garmethoden zubereitet werden. Das fand im Auftrag der Initiative "Die Dosenköche" das unabhängige Institut für Lebensmittelqualität in Willich gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein und Fresenius heraus. 19 Gerichte wurden auf Brennwert und den Gehalt an energieliefernden Nährstoffen, Mineralstoffen sowie Vitaminen untersucht.
Die Ergebnisse beweisen es: Gerichte aus Dosen sind in der Nährwertzusammensetzung gleichwertig zu Gerichten, die nach haushaltsüblicher Art zubereitet werden. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung bereichern Lebensmittel aus Dosen somit auf clevere Weise den täglichen Speiseplan und bieten eine gesunde und zudem zeitsparende Alternative zu selbst gekochten Mahlzeiten.