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Food Monitor ... REWE Group ermittelt in Pilotprojekt CO2-Emissionen bei Erdbeeren, Paprika und Trauben

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Titel: REWE Group ermittelt in Pilotprojekt CO2-Emissionen bei Erdbeeren, Paprika und Trauben
Datum: 20/07/2008
Autor: Food Monitor

Projektträger WWF, Öko-Institut, Potsdam-Institut zur Klimafolgenforschung und Thema1

Nachdem die REWE Group bereits größter Nutzer von Grünstrom aus alternativen Energiequellen ist, engagiert sich die Unternehmensgruppe im Rahmen ihrer Klimaschutzaktivitäten um die Verringerung des CO2-Ausstoßes in der Produktkette. Ziel des Product Carbon Footprint-Pilotpojektes ist es, anhand ausgewählter Produkte die Emissionen von CO2 und anderer Treibhausgase verlässlich zu ermitteln. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen als Basis dienen, eine international einheitliche Erfassungsmethodik für Treibhausgase zu erarbeiten. Des Weiteren wird in dem Pilotprojekt geprüft, ob und in welchem Umfang eine entsprechende Kennzeichnung von Produkten möglich und sinnvoll ist. Bereits im November dieses Jahres sollen erste Ergebnisse aus dem PCF-Pilotprojektes zu Methodik, Kennzeichnung und Kommunikation vorgestellt werden.

"Die REWE Group beteiligt sich am Pilotprojekt Product Carbon Footprint, um CO2-Bilanzierungsverfahren zu erarbeiten, die einen breiten Konsens finden sowohl in der Wissenschaft, der Politik, als auch bei den NGO´s. In Zukunft werden wir in Zusammenarbeit mit unseren Vorlieferanten den CO2 Ausstoß minimieren. Im Rahmen unserer konzernweiten Nachhaltigkeitsstrategie betreiben wir sowohl durch die Auswahl von Produktionsstandorten, als auch einer definierten Produktionsmethode aktiven Klimaschutz", so Guido Siebenmorgen, Leiter Strategischer Einkauf Food II bei der REWE Group. Die Unternehmensgruppe beteilige sich mit Erdbeeren der Marke REWE Bio bzw. aus dem Best Alliance Pilotprojekt. Die Trägerschaft des Pilotprojekts, an dem sich neben der REWE Group acht weitere Unternehmen beteiligen, liegt bei dem WWF, dem Öko-Institut und dem Potsdam-Insitut für Klimafolgenforschung und Thema1.

Best Alliance
Mit "Best Alliance" beschreitet die REWE Group neue Wege im Lebensmittelhandel: Im Zuge von Vertragsanbau-Projekten in Spanien und Italien übernimmt die Unternehmensgruppe noch früher Verantwortung für die Produktionskette sowie deren ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Sei es durch die Auswahl von Anbauflächen und Landwirten, neue Pflanzenschutzvorgaben, verstärkte Kontrollen der Erzeuger, eine schonende Ernte oder die Zusammenarbeit mit Kompetenzpartnern wie dem WWF oder den SOS Kinderdörfern weltweit, um beim Anbau von Best Alliance Erdbeeren, Paprika und Trauben auch ökologische und soziale Aspekte mit einfließen zu lassen. Die Qualitätssicherungsexperten der REWE Group beauftragen regelmäßig renommierte, unabhängige Prüfinstitute, um die Einhaltung der Vorgaben bereits im Erzeugerland zu kontrollieren. Erst danach erfolgt die Freigabe der Ware im Ursprungsland. Überschreitet ein Erzeuger oder Lieferant die Grenzwerte, so wird die Ware zunächst bis zur Klärung der Ursache gesperrt. Schwere Verstöße haben eine sofortige Auslistung oder den Ausschluss aus der Allianz zufolge.

Für Rückfragen:
REWE Group-Unternehmenskommunikation, Andreas Krämer, stellv. Pressesprecher
Tel.: 0221-149-1050, Fax: 0221-138898, presse@rewe-group.com
THEMA1, Jacob Bilabel, Geschäftsführung, Tel.: 030- 779 0 779 13, Fax: 030-779 0 779 99, bilabel(at)thema1.de
Quelle: Rewe Group